Ladinischer Fasching im Val di Fassa - Hinter der Maske die Tradition

Zu Fasching geht es rund. Überall auf der Welt. Jung und Alt freut sich auf Feste, das Aufleben uralter Bräuche und Riten und feiert mit. Weil es Spaß macht und um gleichzeitig alte Traditionen aufleben zu lassen.

Auch im Val di Fassa hat der Fasching eine lange Tradition. "Mascherèdes" nennt man hier die Faschingsumzüge, die gleichzeitig eine Art Theater sind. In Alba, Penia und Campitello spielen Harlekins, "Bufun", "Lachè" und "Marascons" Szenen aus dem Leben nach, nehmen Persönlichkeiten aufs Korn und führen Lieder in ihrer alten Sprache, dem Ladinischen vor.

Sie tragen "faceres", Masken aus Holz, die von den Kunsthandwerkern im Dorf in mühevoller Arbeit hergestellt werden. Die Masken wirken verschmitzt und frech: genau richtig, um die Politik, die Gesellschaft humorvoll zu hinterfragen. Die Kostüme hingegen sind bunt und ausladend, aufgepeppt mit Almblumen, Stofffetzen und Seidenschals.

Wer das Glück hat in der Faschingszeit seinen Urlaub im Val di Fassa zu bringen, sollte sich die Faschingsumzüge nicht entgehen lassen. Dabei sein ist alles: auch wenn man von den Theaterstücken nicht wirklich viel verstehen wird.

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